Wirkt denn Nicht-Materielles ?

Können die Mittel denn wirken, wenn von der Ausgangssubstanz materiell gar nichts mehr nachweisbar ist?

Hahnemanns Heilerfolge wurden nach seinen eigenen Aussagen mit der Anwendung potenzierter und durch Schüttelschläge dynamisierter Arzneimittel nachhaltiger und tiefer, besonders in chronischen Fällen.

Menschen, die der Homöopathie skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen, argumentieren damit, dass Homöopathie nicht wirken könne, weil materiell von der Ausgangssubstanz gar nichts mehr vorhanden sei. Tatsächlich ist ab den Potenzen C12, D24 und Q6 vom Ausgangsstoff so gut wie nichts mehr materiell nachweisbar.

Trotzdem wirken sie, wie sich in der Praxis vielfach zeigte. Wenn materiell nichts mehr von der Ausgangssubstanz vorhanden ist, scheint es so zu sein, dass durch die erfolgten Verdünnungen und Verschüttelungen sich energetische Informationen in die homöopathische Potenz quasi eingeprägt oder eingebrannt haben, die zu wirken beginnen, wenn es eine hohe Ähnlichkeit zwischen den Beschwerden des Kranken und den Symptomen gibt, die die gesunden Prüfer dieses Mittels während der Einnahme entwickelt haben. Die Wirkung eines homöopathischen Mittels hängt immer vom Grad dieser Ähnlichkeit ab. Ist die Ähnlichkeit in einem hohen Maße gegeben, beginnt der Organismus des Erkrankten, manchmal recht intensiv, auf die verabreichte Arznei zu reagieren; ist diese Ähnlichkeit nicht oder viel zu gering vorhanden, so wird auch kein Heilungsprozeß in Gang gesetzt.

Um dieses energetische Phänomen nachvollziehen zu können, eignet sich vielleicht folgendes Bild: Wenn Sie eine CD mit Klaviermusik in einen CD-Player legen und diese abspielen, können Sie die Klänge eines Klaviers hören, obwohl sich materiell kein Klavier im Raum befindet. Die Musik wird hörbar, weil zuvor diese Musik als energetische Information auf der CD gespeichert wurde und weil sie auf einem dafür geeigneten, und daher gewissermaßen „ähnlichem“ Gerät, abgespielt wird. Stecken Sie die CD in einen Toaster und drücken dort die Einschalttaste, so erklingt keine Klaviermusik, weil der Toaster keine Ähnlichkeit zu einer CD hat.

Im Grunde ist die uns materiell erscheinende Welt auch gar nicht wirklich materiell, denn alles besteht aus Atomen, in denen winzig kleine Elektronen um einen im Vergleich zur Größe des Atoms absolut winzigen Atomkern kreisen. Das Größenverhältnis zwischen dem Durchmesser des gesamten Atoms und dem Atomkern beträgt etwa 1 zu 10.000, das bedeutet: hätte die Hülle eines Atoms einen Durchmesser von 100 Metern, wäre der Atomkern nur gerade mal ca. 1 cm groß. In einem Atom gibt es also unendlich viel leeren Raum und materiell fast nichts. Physiker (Einstein u.a.) haben ja sogar auch festgestellt, dass es von der Versuchsanordnung, also vom Standpunkt des Beobachters, abhängt, ob das, was da um den Atomkern herumschwirrt, als materielle Teilchen oder als reine Energiewellen wahrgenommen werden (Relativitätstheorie).

Alles ist Schwingung. Materie ist Geist, der am niedrigsten schwingt; Geist ist Materie, die am höchsten schwingt. So steht es auch in den zeitlosen Weisheitslehren. Und es sind eben diese Schwingungen der in den homöopathischen Arzneien gespeicherten Informationen der Ausgangssubstanz, die heilende Wirkungen in Gang setzen können, wenn ein Mittel eine Resonanz zu dem Menschen hat, der es eingenommen hat.

Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Forschungen des japanischen Mediziners Dr. Masaru Emoto. Er hat nachgewiesen, dass Schwingungen sich auf Wasser übertragen und in den Kristallen, die es bei Minustemperaturen bildet, sichtbar widerspiegeln. Wasser aus dem Bach in einer schönen Landschaft, Wasser, das mit freudvoller Musik beschallt wurde, Wasser, das die Information „Liebe und Dankbarkeit“ erhielt, bildet jeweils Kristalle, die eine besondere Schönheit ausstrahlen. Hierzu ein Video eines Vortrags von Dr. Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers

Empfehlenswert ist auch das folgende Video:

Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung der Homöopathie

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist eine eigenständige Heilweise, die sich grundlegend von anderen Methoden unterscheidet, die zur Behandlung von kranken Menschen angewendet werden. Sie basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip, während Behandlungen mit chemisch hergestellten Medikamenten oder auch vielen Heilmitteln aus dem Bereich der Natur auf dem Kontrariumsprinzip (contra = gegen) beruhen, bei dem eine Arznei gegen bestimmte Symptome gegeben wird.

Was ist das „Ähnlichkeitsprinzip“ der Homöopathie und wer hat es entdeckt?

Das „Ähnlichkeitsprinzip“ bedeutet, dass eine Arznei bei einem Kranken Beschwerden und Symptome heilen kann, die sie bei einem gesunden Menschen erzeugen würde. Dieses Prinzip „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ („Similia similibus curentur“) wurde von dem sächsischen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) im Jahr 1790 entdeckt, als er in einem Selbstversuch eine kleine Menge der Rinde des Chinarindenbaums einnahm und Symptome bekam, die denen einer Malariaerkrankung ähnelten. Daraufhin begann er zu Versuchszwecken mit der Einnahme verschiedener Substanzen und schrieb die Symptome auf, die sie bei ihm erzeugten. Später beteiligten sich auch andere Menschen aus Hahnemanns Umfeld an diesen Versuchen (auch „Arzneimittelprüfungen“ genannt). Sie schrieben alle Veränderungen auf, die bei ihnen durch die Einnahme bestimmter Substanzen erzeugt wurden. Daraus entstanden später dicke Bücher (genannt „Materia medica“), die zu den einzelnen geprüften Arzneien viele Seiten an Einträgen von beobachteten Symptomen haben.

Nach eingen Jahren der Anwendung der geprüften Mittel bei Kranken und der häufigen Erfahrung, dass sie Leiden lindern oder heilen können, fand Hahnemann einen Namen für seine neue Heilmethode und nannte sie „Homöopathie“ oder „homöopathische Heilkunst“ (homöo = ähnlich, pathos = Leiden).

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

Was kann die Homöopathie?

Was kann die Homöopathie? Welche Erkrankungen sprechen auf homöopathische Mittel an? Wo sind die Grenzen der Homöopathie?

Da die Behandlung nach dem Ähnlichkeitsprinzip erfolgt (Ähnlichkeit der gewählten Arznei mit den besonderen, auffälligen, charakteristischen Symptomen des Kranken), ist die Homöopathie eine Heilweise, die bei einer Vielzahl von akuten als auch chronischen Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden kann.

Sie kann selbstverständlich auch bei Beschwerden angewendet werden, die von der Schulmedizin in kein bekanntes Krankheitsschema eingeordnet werden können. Denn die Homöopathie behandelt nicht Krankheiten, sondern den ganzen Menschen, dessen Selbstheilungskräfte  durch ein passendes Mittel gefördert werden.

Im Laufe seiner jahrzehntelangen Praxistätigkeit und ständigen Weiterentwicklung der Homöopathie entwickelte Hahnemann diese zu einer Heilkunst, die offenbar bei richtiger Arzneimittelwahl mehr kann, als durch angeregte Selbstheilungkräfte Symptome zu verbessern oder ganz abklingen zu lassen. Immer wieder wurde auch beobachtet (z.B. vom kanadischen Homöopathen André Saine, siehe dazu diesen Artikel), dass eine gute homöopathische Behandlung mit gut gewählten Mitteln zu einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit führen kann, die sich sowohl körperlich, als auch seelisch-geistig zeigt und zu mehr Lebensfreude, Energie, Kreativität führt.

Obwohl Hahnemann während seines langen beruflichen Wirkens und Forschens das große Potential der Homöopathie immer wieder an seinen Patienten erlebte, war es ihm aber auch bewußt, dass die Homöopathie nicht alles kann und sie oft von begleitenden Maßnahmen ergänzt werden muß. Wenn Menschen in sehr belastenden, ungesunden Situationen leben, einen ausschweifenden Lebensstil führen, ungesund essen, seien dies Heilungshindernisse, die zu beseitigen seien. Einen großen Teil seiner täglichen Arbeit mit Patienten widmete er auch diesem Thema und gab entsprechende Empfehlungen.

Nicht in allen Situationen von Krankheit ist aber eine homöopathische Behandlung, kombiniert mit einer Verbesserung der Lebensführung, ausreichend. Manchmal braucht es tatsächlich auch Operationen oder andere schulmedizinische Maßnahmen, z.B. bei schnell wachsenden und raumgreifenden Tumoren, bei Knochenbrüchen, schweren Verletzungen, Notfällen.Hier kann aber eine begleitende homöopathische Behandlung oft hilfreich sein.

Bei schweren Stoffwechselstörungen oder fortgeschrittenen degenerativen Erkrankungen ist die Wahrscheinlichkeit einer Heilung alleine durch Homöopathie eher gering oder u.U. nicht möglich, aber eine homöopathische Behandlung kann dazu beitragen, daß die Erkrankung nicht noch weiter fortschreitet und bestehende Beschwerden gelindert werden.

Bei Beschwerden des Bewegungsapparates kann häufig eine manuelle Behandlung mit der Dorn-Breuß-Methode, mit Osteopathie, Craniosakraler Therapie, BioOrthonomy oder Physiotherapie hilfreich sein und manchmal mehr bewirken als die Einnahme eines auch noch so gut gewählten homöopathischen Mittels.

Grenzen sind homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern auch da gesetzt, wo es um Infektionskrankheiten geht, für die ein Behandlungsverbot durch Heilpraktiker besteht.

Auch wenn das Anwendungsgebiet für die klassische Homöopathie sehr viel umfangreicher ist, seien hier beispielhaft einige Erkrankungen oder Krankheitsgebiete aufgezählt, die häufig in homöopathischen Praxen behandelt werden:

  • Allergien/Heuschnupfen
  • Hautbeschwerden wie Neurodermitis, Ekzeme, Akne
  • entzündliche Erkrankungen wie Bronchitis, Sinusitis, Blasenentzündungen, sowie die chronische Neigung hierzu
  • gynäkologische Beschwerden, unerfüllter Kinderwunsch
  • chronische Kopfschmerzen, Migräne
  • AD(H)S
  • neurologische Erkrankungen
  • rheumatische Beschwerden
  • Autoimmunerkrankungen (z.B. Hashimoto, Morbus Basedow, Colitis ulcerosa, Multiple Sklerose)
  • Nebenwirkungen von Chemotherapien und Bestrahlungen

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

Was sind homöopathische Potenzen?

Warum spricht man im Zusammenhang mit Homöopathie oft von „Potenzen“?

Obwohl Hahnemann seine Mittel immer schon in sehr kleinen Dosen verabreichte (in Form von 1 mm großen Milchzuckerkügelchen, die mit der Arznei getränkt worden waren) und damit auch Erfolge erzielte, war er nach einigen Jahren der Erprobung dieser Behandlungsweise doch unzufrieden damit, dass sie in chronischen Fällen häufig doch nicht zu den gewünschten Erfolgen führte.

Er suchte nach Wegen seine Therapiemethode zu verbessern und kam auf die Idee, die Arzneien stufenweise im Verhältnis 1 zu 100 zu verdünnen und sie zwischen jedem Verdünnungsschritt durch Schütteln zu dynamisieren. Er hatte die Vermutung, dass die im Inneren schlummernden arzneilichen Kräfte eines Mittels bei kranken, und vor allem bei chronisch kranken Menschen, in dieser stark verdünnten und zugleich dynamisierten Form eine noch bessere Wirkung erzielen könnten, was sich seinen Beobachtungen nach dann auch zeigte.

Die einzelnen Verdünnungsstufen nannte er Potenzen. Eine Arznei bekam den Zusatz C1, wenn die Urtinktur einmal im Verhältnis 1 zu 100 verdünnt und anschließend zehn mal geschüttelt wurde, C2, wenn darauf eine weitere Verdünnung im Verhältnis 1 zu 100 erfolgte, usw. In seinen letzten Lebensjahren, als er in Paris lebte und praktizierte, entwickelte er noch die Q-Potenzen, bei denen die Verdünnung im Verhältnis 1 zu 50.000 stattfindet. D-Potenzen (bei jeder Potenzierungsstufe im Verhältnis 1 zu 10 verdünnt) hat Hahnemann in seiner Praxis nie verwendet. Sie sind eine Erfindung späterer Homöopathen und kamen erst nach Hahnemanns Wirken in Deutschland auf.

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

 

Nach dem Ersttermin

Wie geht es nach der Erstanamnese weiter?

In der ersten Zeit der homöopathischen Behandlung sollten regelmäßige Folgekonsultationen stattfinden, und zwar in chronischen Fällen etwa alle zwei bis vier Wochen, je nach Art und Schwere der Erkrankung. In schweren Fällen ist ein engmaschiger Kontakt angebracht, der u.U. täglich erfolgt (das kann auch telefonisch oder per Email sein). Wenn die Behandlung erfolgreich verläuft, sind dann auch größere Abstände zwischen den Folgekonsultationen möglich (evtl. mehrere Monate).

In akuten Fällen sollte der Kontakt je nach Situation häufiger stattfinden, evtl. täglich, u.U. auch mehrmals täglich.

Wichtig für einen erfolgreichen Verlauf der Behandlung ist, daß Sie sich sorgfältig beobachten und Ihre Beobachtungen dokumentieren; als Hilfe dazu dient die Verlaufsparametertabelle.

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

Die homöopathische Erstanamnese

Wie sieht ein erster Termin aus, wenn ich mich homöopathisch behandeln lassen möchte?

Eine ausführliche Erstanamnese von 2 – 3 Stunden ist die Grundlage für eine klassisch homöopathische Behandlung. Hier frage ich Sie u.a. nach Ihren gesamten aktuellen Beschwerden (von Kopf bis Fuß), sowie nach Ihrer derzeitigen Lebenssituation und psychischen Verfassung. Alles ist wichtig, vor allem wie sich speziell bei Ihnen die Symptome einer Erkrankung zeigen, sowie deren Modalitäten, also: was bessert die Symptome?, wodurch verschlechtern sie sich? Wie wirken sich Kälte, Wärme, Hitze aus? Welche Vorlieben, Abneigungen oder Unverträglichkeiten gibt es in Bezug auf Nahrungsmittel? usw.

Dies alles ergibt ein sehr individuelles Bild und wird bei der Wahl des einzunehmenden Mittels berücksichtigt. Die klassische Homöopathie behandelt also nicht bestimmte Krankheiten schematisch mit den jeweils stets gleichen Arzneien, sondern eine homöopathische Behandlung ist immer höchst individuell. Während in der sogenannten Schulmedizin immer nur einzelne Körperteile oder -bereiche und verschiedene Beschwerden getrennt und für sich betrachtet werden (was sich z. B. in den verschiedenen Facharztrichtungen wie Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Endokrinologie, Augenheilkunde, innere Medizin, Urologie, Hämatologie usw. widerspiegelt), interessiert sich ein klassischer Homöopath für sämtliche Beschwerden, Zeichen und Symptome, die ein Mensch „von Kopf bis Fuß“ hat.

Um ein Verständnis für die Art und Dynamik Ihres Krankseins zu bekommen, ist es hilfreich möglichst viel über Ihre bisherigen Erkrankungen von der Kindheit bis heute zu erfahren, sowie auch über Krankheiten in Ihrer Familie. Manchmal können auch charakteristische Symptome bei früheren Beschwerden Hinweise geben auf ein Mittel, das auch für den jetzigen Zustand geeignet ist.

Deshalb ist es für die Erstanamnese hilfreich, wenn Sie bereits zuvor die beiden PDF-Fragebögen „Zeitchronologie Ihrer Erkrankungen“ und „Erkrankungen in der Familie“ ausdrucken und mir etwa eine Woche vor dem Termin ausgefüllt zusenden, oder spätestens zum Termin der Erstanamnese mitbringen.

Zeitchronologie Ihrer Erkrankungen

Erkrankungen in der Familie

(Um die PDF-Dokumente nutzen zu können, benötigen Sie einen PDF-Reader wie z. B. den kostenlosen Adobe Acrobat Reader, den Sie hier downloaden können.)

Auf der Grundlage all dieser Informationen wähle ich dann, in der Regel während der anschließenden Nacharbeit (seltener schon während des Termins) ein Mittel aus, welches mir am besten zu Ihrer individuellen Symptomatik und Situation zu passen scheint. Häufig kommen 2 – 3 Mittel in die engere Wahl. Nicht immer gelingt es, gleich zu Beginn das Mittel zu finden, welches eine sehr große Resonanz zu Ihnen hat und darum viel Gutes bewirkt. Manchmal braucht es dann einen Versuch mit einem zweiten oder dritten Mittel. Je besser ich Sie und Ihre Symptome kennenlerne, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, die für Sie homöopathische, also Ihrem Leiden ähnliche Arznei zu finden.

Um die Wirkung eines Mittels angemessen beurteilen zu können, bestimmen wir am Ende der Erstanamnese gemeinsam Verlaufsparameter oder Kontrollkriterien, d.h. Symptome, Beschwerden, anhand deren Besserung, Gleichbleiben oder möglicherweise auch Verschlechterung der Verlauf der Behandlung konkret sichtbar und nachvollziehbar ist. Ihre Aufgabe ist es dann, sich selbst gut zu beobachten und die Beobachtungsergebnisse regelmäßig zu dokumentieren. Eine Hilfe herzu ist die Verlaufsparameter-Tabelle, die sie Sich hier als PDF-Datei downloaden können.

Verlaufsparameter-Tabelle

Bitte bringen Sie zur Erstanamnese auch Ihren Impfpass sowie ein Foto von Ihnen mit (zur besseren visuellen Erinnerung bei späteren Kontakten per Telefon oder Email), sowie Kopien von ärztlichen Befunden, Laborblätter, etc.

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

Zur Behandlungsdauer

Wie lange dauert eine homöopathische Behandlung?

Hierzu können naturgemäß keine konkreten Angaben gemacht werden, da es vom Einzelfall abhängt. Es macht einen grundlegenden Unterschied, ob eine homöopathische Behandlung akuter Beschwerden gewünscht ist oder ob die Behandlung chronischer Leiden ins Auge gefasst wurde. Auch spielen vielerlei Faktoren eine Rolle: die Art und Schwere des individuellen Krankseins, wie lange die Symptome bereits bestanden, welchen Belastungen der Betreffende ausgesetzt ist oder war, was er selbst zur Förderung seiner Gesundheit beiträgt, welches Ziel angestrebt wird: lediglich Verbesserung aktuellen Leidens oder insgesamt eine stabilere gesundheitliche Verfassung.

In akuten Fällen kann eine Reaktion auf ein homöopathisches Mittel innerhalb von Minuten bis Stunden erfolgen. Bis eine akute Erkrankung unter einer homöopathischen Behandlung vollständig zurückgegangen ist, kann es einige Tage oder Wochen dauern.

Bei der Behandlung chronischer Erkrankungen sollten erste Verbesserungen innerhalb von ein bis drei Wochen nach Behandlungsbeginn zu beobachten sein. Es kann aber u.U. mehrere Jahre dauern, bis ein an chronischen Beschwerden leidender Mensch sich insgesamt auf einem Niveau stabilerer Gesundheit befindet.

Eine homöopathische Behandlung chronischer Symptome und Krankheiten ist ein prozesshaftes Geschehen, bei dem die verordneten homöopathischen Mittel in ihrer Potenz von Zeit zu Zeit erhöht werden müssen, um den Selbstheilungskräften einen neuen Impuls zu geben. Häufiger ist es auch so, dass während der Behandlung einmal oder mehrmals ein Wechsel des homöopathischen Mittels stattfindet, weil die Symptomlage sich verändert hat und ein anderes Mittel nun homöo-pathischer ist, also mehr dem Leiden des Patienten ähnlich ist.

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Warum „klassische Homöopathie“?

Warum wird häufig der Begriff „klassische Homöopathie“ verwendet?

Die Begriffe „Homöopathie“ und „homöopathische Mittel“ werden heute häufig für etwas verwendet, das mit der von Hahnemann über mehrere Jahrzehnte hinweg praktizierten, erforschten und weiterentwickelten Heilkunst absolut nichts zu tun hat! Bei vielen sogenannten „homöopathischen Mitteln“, die in Apotheken oder über das Internet verkauft werden, handelt es sich um Zusammenmischungen verschiedener Substanzen in niedrigen D-Potenzen, sogenannten Komplexmitteln, zu denen meistens bestimmte Anwendungsgebiete genannt werden, bei denen sie helfen sollen.

Diese haben rein gar nichts mit wirklicher Homöopathie zu tun! Denn Hahnemann hat im Rahmen seiner homöopathischen Heilkunst immer den ganzen Menschen und seine gesamten Beschwerden und Symptome gesehen und nie schematisch aufgrund einer bestimmten Krankheitsdiagnose oder einzelnen Beschwerden ein Mittel verordnet. Für ihn war es wichtig, in jedem einzelnen Fall jeweils die auffallenden, besonderen, ungewöhnlichen, charakteristischen Zeichen und Symptome  bei einem Kranken herauszufinden und dann ein Mittel zu finden, das möglichst genau zu diesem Bild passt. Dies setzte immer eine gründliche Befragung voraus. Hahnemann hat in der Regel auch immer nur ein einziges Mittel zur Zeit gegeben, anstatt mehrere zusammen zu mischen. Er hat auch nie D-Potenzen verwendet; diese kamen erst nach Hahnemanns Wirken in Deutschland auf.

Der Begriff „klassische Homöopathie“ dient also dazu, zum Ausdruck zu bringen, dass es sich hier um eine Behandlungsmethode handelt, die sich an den Lehren Hahnemanns orientiert. Ein seriös arbeitender klassischer Homöopath wählt homöopathische Mittel für seine Patienten nicht aufgrund eines festen Schemas aus, nach dem Motto: Dieses Mittel hilft bei diesen Beschwerden, jenes Mittel hilft bei jenen Beschwerden.

Wirkliche, seriöse klassische Homöopathen treffen die Wahl für ein Mittel auch nicht mit Hilfe eines Pendels, eines Tensors, eines Bioresonanzgerätes, eines Quantencomputers oder durch kinesiologische Armtests, sondern Grundlage der Verordnung sind immer: eingehende Befragung von meist etwa zwei Stunden (wobei sowohl alle gegenwärtigen körperlichen als auch psychischen Beschwerden aufgenommen werden), die Frage nach bisherigen Erkrankungen und denen in der Familie, anschließende Fallanalyse, Symptomengewichtung und Differenzierung der in Frage kommenden Mittel, häufig mit Hilfe von einschlägigen Fachbüchern. Erst dann erfolgt die Entscheidung für ein Mittel und zwar nach „deutlich einzusehenden Gründen“ (Hahnemann). Zumindest gilt dies für die Behandlung chronischer Beschwerden; in akuten Krankheitsfällen kann und muß gegebenenfalls dieser Prozeß bis zur Mittelfindung schneller verlaufen.

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

 

Klassische Homöopathie

„Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfang, auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Weg, nach deutlich einzusehenden Gründen.“ (Hahnemann in § 2 des „Organon der Heilkunst“)

Durch Anklicken der folgenden Links erhalten Sie weitere Informationen.

Was ist Homöopathie?

Was sind homöopathische Potenzen?

Wirkt denn Nicht-Materielles?

Was kann die Homöopathie?

Warum der Begriff „klassische Homöopathie“?

Die homöopathische Erstanamnese

Nach der Erstanamnese

Zur Behandlungsdauer

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Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den  Erkenntnissen und Erfahrungswerten derer, die dieses Verfahren angewendet haben und werden von der Schulmedizin nicht geteilt. Weiterlesen…

Für diejenigen, die sich weiter informieren möchten, hier einige Links zur Wirkung von Homöopathie und zur Homöopathieforschung:

Video: Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung der Homöopathie:

 

Dieser Link führt zu drei Beiträgen zum Thema Forschung und Homöopathie:

http://www.vkhd.de/forschung

Hier noch der Link zum Blog „Informationen zur Homöopathie, auf dem Sie kompakte Informationen zur Homöopathie und zum aktuellen Forschungsstand finden.

Aus dem Impressum der Seite: „Die Autoren dieses Blogs fühlen sich einer ausgewogenen, verantwortlichen und integrativen Position verpflichtet, die nach dem individuellen Nutzen für den einzelnen Patienten sieht. Die Autoren sind Ärzte, die die konventionelle Medizin durch Homöopathie und Naturheilkunde sinnvoll ergänzen und zur klinischen Homöopathie und Homöopathiegeschichte umfassend geforscht haben. Dieser Blog ist ein Eigenprojekt ausschließlich der Autoren und unabhängig von jeglichen Organisationen. Es gibt kein Sponsoring und es liegen auch keine Interessenskonflikte vor.“

Weitere Links zum Thema Homöopathie finden Sie hier.